Wissen oder Schicksal?
Chancen und Grenzen der Gendiagnostik am Lebensbeginn
Die Möglichkeiten der modernen Medizin entwickeln sich rasant. Schon heute können genetische Informationen über ein ungeborenes Kind gewonnen werden – oft früh in der Schwangerschaft und ohne invasiven Eingriff. Auch nach der Geburt werden Neugeborene in der Schweiz routinemässig auf ausgewählte seltene Krankheiten getestet.
Derzeit umfasst dieses Neugeborenen-Screening in der Schweiz 11 Krankheiten, bei denen eine frühe Behandlung entscheidend ist. International wird jedoch zunehmend diskutiert, genetische Tests deutlich auszuweiten – etwa auf ganze Geburtenjahrgänge. Gleichzeitig sind genetische Untersuchungen bereits fester Bestandteil der pränatalen Diagnostik, etwa während der Schwangerschaft oder im Rahmen der Präimplantationsdiagnostik.
Doch mehr Wissen führt nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Fragen nach Selbstbestimmung, Verantwortung, Datenschutz und dem Umgang mit Unsicherheit betreffen uns alle – insbesondere werdende Eltern, Betroffene und die Gesellschaft als Ganzes.
Diese Podiumsdiskussion lädt Sie ein, mitzudenken und mitzudiskutieren.
Prof. Dr. med. Matthias Baumgartner
Direktor Forschung & Lehre, Ordinarius und Abteilungsleiter Stoffwechselkrankheiten, Universitäts-Kinderspital Zürich
Co-Direktor UFSP ITINERARE
Prof. Dr. med., Dipl. Soz.Tanja Krones
Leitende Ärztin Klinische Ethik, Geschäftsführerin Klinisches Ethikkomitee Universitätsspital Zürich
Co-Direktor UFSP H2R
Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag
Kompetenzzentrum Medizin – Ethik –Recht Helvetiae, UZH
Karen Merkel
Journalistin und Autorin
Moderation:
Dr. Sebastian Wäscher
Wissen oder Schicksal?
August 30 @ 13:00 - 14:30

Die Möglichkeiten der modernen Medizin entwickeln sich rasant. Schon heute können genetische Informationen über ein ungeborenes Kind gewonnen werden – oft früh in der Schwangerschaft und ohne invasiven Eingriff. Auch nach der Geburt werden Neugeborene in der Schweiz routinemässig auf ausgewählte seltene Krankheiten getestet.
Derzeit umfasst dieses Neugeborenen-Screening in der Schweiz 11 Krankheiten, bei denen eine frühe Behandlung entscheidend ist. International wird jedoch zunehmend diskutiert, genetische Tests deutlich auszuweiten – etwa auf ganze Geburtenjahrgänge. Gleichzeitig sind genetische Untersuchungen bereits fester Bestandteil der pränatalen Diagnostik, etwa während der Schwangerschaft oder im Rahmen der Präimplantationsdiagnostik.
Doch mehr Wissen führt nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Fragen nach Selbstbestimmung, Verantwortung, Datenschutz und dem Umgang mit Unsicherheit betreffen uns alle – insbesondere werdende Eltern, Betroffene und die Gesellschaft als Ganzes.
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Prof. Dr. med. Matthias Baumgartner
Direktor Forschung & Lehre, Ordinarius und Abteilungsleiter Stoffwechselkrankheiten, Universitäts-Kinderspital Zürich
Co-Direktor UFSP ITINERARE
Prof. Dr. med., Dipl. Soz.Tanja Krones
Leitende Ärztin Klinische Ethik, Geschäftsführerin Klinisches Ethikkomitee Universitätsspital Zürich
Co-Direktor UFSP H2R
Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag
Kompetenzzentrum Medizin – Ethik –Recht Helvetiae, UZH
Karen Merkel
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Dr. Sebastian Wäscher