PFAS – die Ewigkeitschemikalien
Die Chemikalien sind unscheinbar und fast überall anzutreffen. Trotzdem ist noch viel zu wenig über ihre Eigenschaften bekannt. Von Millionen Verbindungen sind nur knapp 50 näher untersucht.
Die Empa untersucht, wie PFAS verbreitet werden, welche Risiken sie für Mensch und Umwelt darstellen und wie sie nachgewiesen, entfernt und durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden können.
PFAS gelangen bei ihrer Herstellung, Verwendung und Entsorgung in die Umwelt. Die Stoffe werden in der Natur kaum abgebaut und bleiben teils über hunderte von Jahren stabil. Dies führt dazu, dass sich PFAS in der Umwelt anreichern. Viele PFAS verbreiten sich besonders stark in Gewässern und über die Luft. Sie gelangen in den Boden und die Nahrungskette, weil sie von Organismen leicht aufgenommen werden.
Am PFAS-Stand der Empa erfahren Besuchende, was hinter den sogenannten «Ewigkeitschemikalien» steckt. Anschauliche Modelle und Visualisierungen zeigen, wo PFAS eingesetzt werden, wie sie in die Umwelt gelangen und über Wasser, Boden und Nahrungsketten schliesslich auch den Menschen erreichen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist ein aktuelles Empa-Forschungsprojekt zu PFAS-freien Textilien. Das von der Innosuisse geförderte Projekt «EC0Tex» hat zum Ziel, wasserabweisende Beschichtungen für Fasern und Garne zu erzeugen, indem Fluor-freie Substanzen in einer eigens entwickelten Plasmabeschichtungsanlage eingesetzt werden.
Mit interaktiven Darstellungen und Mitmach-Aktivitäten können Besuchende zentrale Aspekte der PFAS-Forschung spielerisch entdecken und selbst etwas zusammenbauen.
Weitere Informationen:
Belastung für Generationen: PFAS in der Umwelt
Wasserabweisende Fasern ohne PFAS
Für Jacke wie Hose: Alternativen für PFAS in Textilien
Potential and Challenges to Replace PFAS Coatings Considering Safe and Sustainable by Design Aspects
Empa an der Scientifica 2026
Weitere Veranstaltungen zu PFAS an der Scientifica:
Kurzvorlesung: PFAS – Stoffe, die unsere Welt verändern
Samstag, 22. August 2026, 13.00