Kleine Samen, grosse Wälder: Wie alles beginnt

Bäume wirken gross und beständig, doch jeder Baum beginnt als winziger Samen oder Keimling. Nur wenige überstehen die Herausforderungen durch Tiere und Wetter und erreichen das Kronendach. Lernen Sie, heimische Baumsamen und Keimlinge zu bestimmen, und entdecken Sie, wie Forschende die verborgenen Kämpfe dieser kleinen Überlebenskünstler untersuchen.

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Wälder bieten Lebensraum für zahlreiche Arten, schützen uns vor Naturgefahren und liefern den Rohstoff Holz. Doch jeder Wald beginnt mit etwas ganz Kleinem: einem Samen. Bevor ein Baum gross wird und das Kronendach erreicht, muss er zunächst als Samen und Keimling überleben. Auf diesem Weg begegnen ihm viele Herausforderungen – von Trockenheit und extremen Wetterereignissen bis hin zu hungrigen Tieren. Nur ein kleiner Teil der jungen Bäume erreicht überhaupt das Erwachsenenalter. Doch wie erforschen Wissenschaftler diese winzigen Bäume? Und wie hilft uns dieses Wissen, die Wälder von morgen besser zu verstehen?

An unserem Stand erfahren Sie, wie sich Schweizer Wälder verjüngen und wie Forschende die ersten Lebensphasen eines Baumes untersuchen. Testen Sie Ihr Wissen und ordnen Sie Samen, Keimlinge und ausgewachsene Bäume derselben Art einander zu. Lernen Sie Tiere kennen, die sich von Samen und jungen Bäumen ernähren, und machen Sie bei einem Schätzspiel mit: Wie viele Samen verschiedener Baumarten fallen wohl auf einen einzigen Quadratmeter Waldboden?

Ausserdem können Sie eine modellhafte Verjüngungsstation im Wald entdecken und die Werkzeuge kennenlernen, die Forschende im Gelände einsetzen. Untersuchen Sie Samenfallen, Keimlingsflächen und Messgeräte und erfahren Sie, wie die Forschung an den kleinsten Bäumen hilft, die Wälder der Zukunft besser zu verstehen. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie, wie grosse Wälder mit den kleinsten Bäumen beginnen.

 

 

 

Ein Steinmarder frisst Samen (Video: Plant Ecology Group).