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Aufmerksamkeit unter Druck – das Gehirn im digitalen Alltag

Wie digitale Medien unser Gehirn und unsere Aufmerksamkeit beeinflussen

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Von klein auf lernen wir, die vielen Eindrücke um uns herum zu ordnen und zu verknüpfen. Durch Erfahrung lernt unser Gehirn, die Aufmerksamkeit gezielt auf jene Reize zu lenken, die in einer bestimmten Situation wichtig sind. So können wir etwa fokussiert lernen oder in kritischen Situationen schnell reagieren.

Diese Fähigkeit unseres Gehirns hat sich im Laufe der Evolution durch Interaktionen mit der realen Welt entwickelt. Doch heute ist unsere Umwelt eine andere: Sie ist geprägt von einem digitalen Alltag mit sozialen Medien, Kurznachrichten, Videos und Games. Was bedeutet das für unsere Aufmerksamkeit, unser Lernen und die Entwicklung des Gehirns – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen?

Im Science Café geben Expertinnen und Experten Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse. Diskutieren Sie mit uns über Chancen und Risiken digitaler Medien.

 

Prof. Dr. Daniel Süss
Professor für Mediensozialisation und Medienkompetenz, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der UZH
Professor für Medienpsychologie und Leiter des Instituts für Mensch, Gesellschaft & Technologie, ZHAW

Johanna A. Nieweler
Ärztin
PhD Studentin, Institut für Hirnforschung und UFSP AdaBD, UZH

Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Susanne Walitza
Klinikdirektorin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Moderation:
Prof. Dr. Moritz Daum
Professor für Entwicklungspsychologie: Säuglings- und Kindesalter, Psychologisches Institut und Jacobs Center for Productive Youth Development, UZH

 

 

Weitere Veranstaltungen des UFSP Plastische Hirnnetzwerke für Entwicklung und Lernen an der Scientifica:

Workshop: Autismus besser verstehen
Samstag, 29. August 2026, 14.00; 15.00; 16.00
Sonntag, 30. August 2026, 14.00; 15.00; 16.00

Stand: Sinneswelten im Gehirn
Samstag, 29. August 2026, Zentrum
Sonntag, 30. August 2026, Zentrum