Mit Chips Blinden ihr Augenlicht zurückgeben

Millionen Menschen verlieren durch Erkrankungen der Netzhaut ihr Sehvermögen. Das Institut für Elektromagnetische Felder entwickelt winzige Lichtsensoren aus Graphen, die künftig geschädigte Lichtzellen ersetzen könnten. Wir zeigen Ihnen, wie wir mit Nanotechnologie neue Perspektiven für Betroffene schaffen.

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Millionen von Menschen verlieren durch Erkrankungen wie Retinitis pigmentosa oder altersbedingter Makuladegeneration, welche die Lichtzellen der Netzhaut schädigen, ihr Sehvermögen. In fortgeschrittenen Stadien ist der Einsatz von optoelektronischen Methoden, welche anstelle der natürlichen Zellen das Licht in elektronische Signale umwandeln, die einzige Möglichkeit, um die Sehkraft wiederherzustellen.

Das Institut für Elektromagnetische Felder (IEF) an der ETH Zürich hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine weltweit führende Expertise an der Schnittstelle zwischen Licht und Elektronik hier einzusetzen. Es entwickelt neue Lichtsensoren basierend auf Graphen, einem Material bestehend aus nur einer einzigen Atomschicht. Daraus sollen Augenimplantate entstehen, die blinde Menschen wieder sehen lassen. Ein solches Vorhaben braucht modernste Labore. Nur dank der eigenen Fabrikation in hochspezialisierten Reinräumen eröffnet sich die Möglichkeit, Licht auf kleinsten Nanoskalen zu kontrollieren und sicherzustellen, dass die Sensoren mit den wechselnden Lichtverhältnissen im Alltag umgehen können.

Unsere Arbeit lassen wir heute für Sie sichtbar werden. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie die spannende Welt der Nanofabrikation mit uns!

 

 

Werbevideo des Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik zum eRetina-Projekt (Video: ETH Zürich).