Das Denken der Tiere verstehen

Zu erforschen, wie Tiere die Welt wahrnehmen, wie sie lernen und Entscheidungen treffen, hilft uns, zu verstehen, wie sich die Intelligenz evolutionär entwickelt und ausdifferenziert hat. Doch wie messen wir das Denken bei Tieren, wenn sie uns nicht mitteilen können, was sie wissen?

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Wir untersuchten Kognition und Kommunikation bei verschiedenen Tierarten, darunter Erdmännchen, Grüne Meerkatzen und Kakadus. Dabei wollen wir herausfinden, wie Tiere Probleme lösen, aus Erfahrungen lernen und miteinander kommunizieren.

An unserem Stand können Sie selbst die Methoden, die wir in unserer Forschung einsetzen, spielerisch nachvollziehen und so anschaulich erfahren, wie wir Kognition untersuchen. Der rote Faden, der alle Teile verbindet, lautet «Den Verstand ohne Worte messen»: Versuchen Sie, Rätsel zu lösen, die von Primatenexperimenten inspiriert sind, erleben Sie wie wir das räumliche Gedächtnis von Erdmännchen testen und entdecken Sie Touchscreen-Spiele, die für Vögel entwickelt wurden.

Ausserdem erfahren Sie, wie Forscher die Kommunikation unter Tieren untersuchen, und können selber probieren, echte Feldaufnahmen und Tierrufe den visuellen Darstellungen von Klängen, den sogenannten Spektrogrammen, zuzuordnen.

Sie schlüpfen sowohl in die Rolle der Forschenden, als auch in die des Versuchstiers. So erhalten Sie Einblicke in die faszinierende Welt der Verhaltensforschung bei Tieren und in die kreativen Methoden, mit denen wir Denkweisen erforschen, die sich stark von unseren eigenen unterscheiden.

 

 

 

 

 

Ein Erdmännchen (Südafrika) löst die Aufgaben die ihm mit der «Multi-Access Box» gestellt werden, um an eine Belohnung zu gelangen (Video: Laura Petzold).

 

 

 

Eine Grüne Meerkatze (Südafrika) zieht an einer Schnur, um an Futter zu gelangen, das als Belohnung daran befestigt ist (Video: Dr. Stéphanie Mercier).

 

 

 

 

Ein Gelbhaubenkakadu (Australien) hat an einem Touchscreen erfolgreich eine Aufgabe gemeistert, mit der seine kognitive Flexibilität getestet wird (Video: Lara Blumenstiel).