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Überraschende Klänge: Das musikalische Leben in Frauenklöstern

Vorlesung mit Konzert

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Denkt man an klösterliche Musik, so ertönen oft gregorianische Gesänge im inneren Ohr. Doch klösterliche Musik macht nicht im Mittelalter halt. Der Beitrag beleuchtet das musikalische Leben in Frauenklöstern in diesem und im vergangenen Jahrhundert. Die Schola des musikwissenschaftlichen Instituts macht konkrete Werke begleitend zum Vortrag hörbar.

Insbesondere in der Schweiz entstanden in den Klöstern im Mittelalter weltberühmte Musikhandschriften, deren Erforschung ein Teilgebiet der Musikwissenschaft ist. Durch Kirchenreformen unterlag die musikalische Praxis immer wieder starken Wandlungen, was zu kompositorischen Neuschöpfungen führte, die bis heute anhalten.

Besonders in Frauenklöstern war dabei Kreativität gefragt, da die in der Regel vierstimmige Musik einem reinen Frauenensemble angepasst werden musste. Darüber hinaus spielte die Musik auch ausserhalb der Liturgie eine Rolle. So wurden zu bestimmen Anlässen musikalische Aufführungen veranstaltet, die ein überraschendes Repertoire aufweisen.